Garra-Rufa-Zucht

Unsere Kangal-Fischzucht
Wir haben uns ausschließlich auf die Zucht von Rötlichen Saugbarben, den sogenannten Knabberfischen (lat.: Garra Rufa bzw. Garra rufa obtusa), spezialisiert.
Das hat gute Gründe. Diese wollen wir hier kurz erläutern.
Das Züchten von Fischen, die für den Einsatz am Menschen gedacht sind, birgt auch immer ein gewisses Risiko in sich. Diese Fische müssen zu 100% gesund und frei von humanpathogenen Erregern sein um die Sicherheit für den Menschen, ähnlich wie bei der Zucht von medizinischen Blutegeln, auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren. Aus diesem Grund halten wir ausschließlich Garra Rufa. Damit verhindern wir die Übertragung von Krankheiten anderer Fische auf unsere Knabberfische. Wir haben uns selbst einen hohen Qualitäts- und Hygienestandard verordnet, der durch mich persönlich und durch regelmäßige Kontrollen durch einen Berliner Zierfischspezialisten und Tierarztes abgesichert ist.
Wir verwenden eine medizinische Händedesinfektion, ein separates Filtersystem für jedes Becken sowie getrennte Kescher, Thermometer und einen Spritzschutz für jedes unserer Zuchtbecken. Ebenso wird darauf geachtet, dass nur einwandfreies Trocken- und Frostfutter sowie selbstgezüchtetes Lebendfutter für unsere Garras verwendet wird. Damit verhindern wir einen Eintrag von Bakterien in unsere Becken, wie es z.B. durch Lebendfutter aus unkontrollierten Quellen möglich wäre. All das tun wir, um die Fische gesund und frei von Krankheiten und Erregern zu halten.

Regelmässige Untersuchungen zeigen die Keimfreiheit unserer Fische. Darauf sind wir stolz.
Bei größeren Lieferungen werden auf Wunsch Stichproben durch einen Tierarzt genommen und die Untersuchungsberichte an den Besteller vor Auslieferung ausgehändigt. So können Sie sich jederzeit über die Qualität der Fische von unabhängiger Stelle überzeugen.

Die Zucht
Unsere Kangal-Fische werden auf möglichst natürliche Weise gehalten, gefüttert und aufgezogen. Die in Asien oft üblichen Methoden zur Steigerung der Fruchtbarkeit wie z.B. das Verabreichen von Hormonen, die in das Rückengewebe injiziert werden um eine möglichst hohe zahl an Eiern zu produzieren, werden von uns schlichtweg abgelehnt und sind nach dem Deutschen Tierschutzgesetz auch strengstens verboten. Auch das Betäuben und das anschließende „Abmassieren“ der Eier bei den Weibchen und das „Abpressen“ der Männchen, um den Samen zu erhalten um ihn dann in künstlichen Behältnissen mit den Eiern zu vermischen, sind mit unseren Standards und den Vorschriften nach dem Tierschutzgesetz nicht zu vereinbaren.
Die Muttertiere werden in Gruppen zu acht Tieren in großen 250l. Becken in naturnaher Ausstattung gehalten. Das heisst wir simulieren die natürliche Umgebung, in der die Kangal-Knabberfische normalerweise vorkommen. Diese Umgebung ist in der Region Kangal in der Türkei zu finden. Die Saugbarben leben dort in Thermalflüssen- und Gewässern bei Temperaturen von 28-32° Celsius. Diese Gewässer sind sehr nährstoffarm. Es gibt kaum Pflanzen und andere Fische, da die Temperaturen zu hoch sind. Die Menschen in dieser Region nutzen die warmen Thermalgewässer seit jahrhunderten zum Baden und zum Kurieren rheumatischer und anderer Beschwerden. Die Fische haben sich im laufe der Zeit an die Anwesenheit der Menschen gewöhnt und haben die menschliche Haut und die Hautschuppen als reiche Proteinquelle entdeckt und sich darauf spezialisiert, diese zu nutzen. Die Menschen haben die heilende und wohltuende Kombination von Knabberfischen und den angenehmen Temperaturen zu nutze gemacht und genießen diese geniale Kombination bis heute.
Die Aufzucht
Die Garras leben wie schon oben beschrieben in kleinen Zuchtgruppen zusammen und paaren sich auf natürliche Art und Weise. Die Eiablage erfolgt wie in der Natur auch auf natürlicher Kieselsteinoberfläche wo sie gleichzeitig von den Männchen befruchtet werden und dabei zwischen den Steinen absinken. Mit einer speziellen von uns entwickelten Methode werden die Eier dem Becken entnommen und von Futterresten und Fremdpartikeln befreit, um eine eventuelle Verpilzung zu verhindern. In speziellen Aufzuchtbecken können die Eier reifen und die Jungtiere schlüpfen. Zunächst ernähren sich die Jungtiere noch von Ihrem Dottersack. In dieser Zeit nennen wir sie „Hüpfer“, den sie hüfpen eher als das sie schwimmen. In dieser Zeit sind die Fische noch sehr empfindlich und in der Natur überlebt oft nur ein Bruchteil. Wir haben es durch die besonders schonende Behandlung geschafft, die Schlupfrate auf bis zu 99% zu steigern. Erst nach einiger Zeit erhalten sie erstmals Lebendfutter. Dieses Lebendfutter züchten wir in steriler Umgebung selbst und besteht in der Regel aus frisch geschlüpften Artemia, sogenannten Salinenkrebsen, die mit dem Auge nur schwer zu erkennen sind.
Die Haltung
Nachdem die Jungfische die ersten Wochen in den Aufzuchtbecken verbracht haben, werden sie schonend der Größe nach getrennt und in größere Becken umgesetzt. Die Tiere sind Allesfresser und wachsen unterschiedlich schnell. Damit sie in Ruhe und vor Angriffen der „großen Geschwister“ aufwachsen können, ist eine Trennung nach Größen sehr wichtig. Unsere Garra Rufa halten wir bei 28° Celsius ohne Pflanzen in speziell aufbereitetem Wasser. Unser Wasser hat dank des Berliner Wassers und einer speziellen Vorbehandlung mit UV-Licht und durch die Filterung durch Umkehrosmose eine sehr gute Qualität und benötigt absolut keine Chemie. Die Fische sind grundsätzlich einfach zu halten und vertragen auch größere Schwankungen bei Temperatur, Härtegrad und Mineraliengehalt. Kupfer vertragen sie allerdings nicht und deshalb ist auf den Einsatz von Chemikalien auf Kupferbasis, z.B. gegen Algen, unbedingt zu verzichten. Algen haben bei den Garras, sobald sie einen Zentimeter groß sind, sowieso keine Chance. Sie gelten als die besten Algenfresser und befreien auch Ihr Aquarium dauerhaft von ihnen.
Vergesellschaftung mit anderen Fischen
Die Vergesellschaftung mit anderen Fischen stellt in der Regel kein Problem dar. Sie vertragen sich mit den meisten Süßwasserfischen sehr gut. Ausnahmen bilden hier Fische mit einer sehr großen Oberfläche.
Zu nennen ist hier der Diskusfisch, der von den kleinen Knabberfischen auch mal von Partikeln auf der Haut befreit wird. Der Diskus wird dadurch manchmal unter Stress gesetzt und daher ist von einer gemeinsamen Haltung mit Garras abzuraten. Der Diskus bildet hier jedoch eher die Ausnahme.
Daten und Fakten
Der Garra Rufa gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinoformes), wird bis zu 14cm groß und kann in der Gefangenschaft durchaus 6-8 Jahre alt werden. Die Kangalfische sind Schwarmfische und sollten auf keinen Fall einzeln gehalten werden. Einzelne Fische werden schnell krank und apathisch und sterben oft sehr schnell. Sie lieben eine leichte Strömung, Ausströmer im Becken sind daher sinnvoll. Sie haben keine besonderen Ansprüche an Lichtverhältnisse. Das Futter sollte abwechslungsreich und gut dosiert sein, denn sie kennen kein Sättigungsgefühl. Werden sie für die Hautbehandlung eingestzt, benötigen sie nur am Abend etwas Trockenfutter. Dieses kann im Handel erworben werden und enthält die wichtigsten Mineralien, Fette und Vitamine für ein langes Leben. Allerdings sind sie aufgrund ihrer Herkunft nur bedingt gute Fettverwerter und deshalb sollte fettreiches Lebendfutter nur selten, maximal einmal die Woche gefüttert werden. Und bitte immer nur soviel, wie sie in wenigen Minuten aufnehmen können. Steine ohne sichtbare Einschlüsse sind ein guter Bodengrund, Algen die darauf wachsen werden regelmäßig abgeweidet. Das betrifft auch die Aquarienscheiben. Eine mechanische Reinigung der Aquariumscheiben durch den Menschen ist so gut wie nie notwendig. Pflanzen werden genauso von übermässigen Algenbewuchs befreit. Die Filter sollten nach den allgemeinen Regeln erst dann gereinigt werden, wenn die Durchflußmenge stark abgenommen hat. Wenn Sie genaueres zur Reinigung der Filter wisden wollen, helfen wir Ihnen gerne.
Die Haltung Zuhause
Sollten Sie Neuling in der Aquaristik sein, bitten wir sie dringend nicht einfach in das nächste Zoofachgeschäft oder Kaufhaus zu gehen und eine Ausstattung und Fische zu kaufen. Die Haltung von Knabberfischen ist zwar relativ einfach, doch kann gerade der Neuling bei schlechter Beratung und wenig Vorwissen vieles falsch machen, zuviel Geld für unnütze Ausstattung und allerlei im Handel verfügbare Chemikalien und Wasseraufbereiter ausgeben. Es gibt zwar viele fachlich hochqualifizierte Händler, aber genausoviele Händler achten nicht auf eine ausreichende Beratung und wollen Ihnen alles mögliche weismachen, nur um Umsatz zu machen. Achten sie darauf das der Händler sie nach ihrem Fachwissen und Vorkenntnissen fragt. Er sollte sich Zeit für sie nehmen und ihnen die Fische erst verkaufen, wenn die richtige Vorbereitung des Beckens, der technischen Ausstattung und vor allem der Wasserqualität gegeben ist. Man kann nicht einfach Wasser in das Becken füllen, Filter und Belüftung anschließen und die Fische einsetzen. Ein Aquarium muss einlaufen und die Ausstattung muss den jeweiligen Gegebenheiten wie Wasserqualität, Standort, Vorwissen und Besatz angepasst werden. Der beste Ratgeber sind immer noch Vereine und Verbände, Literatur und spezielle Foren im Internet sowie langjährige Aquarianer. Der Verband für Aquaristik und Herpetologie (VDA) z.B. gibt Ihnen gerne Auskunft über Vereine in Ihrer Nähe und Möglichkeiten der Teilnahme an speziellen Schulungen und Seminaren. Literatur für Einsteiger finden sie in großer Bandbreite u.a. im Internet. Der Reiz sofort loszulegen und nur auf den Rat eines Händlers zu vertrauen ist ganz natürlich, in vielen Fällen führt aber genau das zu großen Enttäuschungen, unnötigen finanziellen Ausgaben und oft auch zum Tod der Fische. Oft verliert gerade der Neuling dann die Lust an diesem schönen Hobby, wenn sich gerade am Anfang die Rückschläge und Mißerfolge häufen.
Deshalb unsere Bitte: Lassen Sie sich Zeit, lesen sie sich Wissen an und suchen Hilfe bei unabhängigen Stellen. Auch wir bieten kostenlose oder gegen geringe Teilnahmegebühren Seminare und Workshops an, in denen sie alles über Haltung, Technik und Pflege der Tiere und Aquarien erfahren. Am Ende dieses Textes versuchen wir, einige der wichtigsten Fragen vorab zu klären. Das kann eine gute Schulung und persönliche Beratung allerdings nicht ersetzen. Denken sie immer daran: Fische sind Lebewesen und haben es verdient, richtig gepflegt, gehalten und ernährt zu werden. Dann werden auch sie von diesen fazinierenden Tieren begeistert sein und viel Freude daran haben.
Kauf und Ausstattung
Kaufen sie keine Fische aus unbekannten Quellen oder von privaten Anbietern im Internet oder auuf sogenannten Fischbörsen. Die Qualität ist oft fraglich und nicht selten schleppen Sie sich Krankheiten in Ihre Aquarien ein. Kaufen Sie nur bei Fachhändlern und lassen Sie sich die Fische und ihre Haltung zeigen. Verschmutzte Becken, tote Fische, apathisches Verhalten und schlechte Beratung deuten nur zu häufig auf Missstände hin, die Enttäuschung folgt dann oft erst hinterher bei Ihnen Zuhause, wenn die Fische sterben, oder sogar Krankheiten einschleppen und dann auch andere Bewohner Ihres Aquariums davon betroffen sind. Eine gute Beratung, einiges Vorwissen und intensive Vorbereitung ist für die erfolgreiche Einrichtung eines Aquariums extrem wichtig und erspart Ihnen teure Überraschungen.
Grundsätzlich kostet die Erstausstattung Geld, vor allem aber Zeit. Vor der Einrichtung und dem Kauf von Fischen und Zubehör sollten Sie sich einige Fragen stellen. Wenn Sie alle Fragen zufriedenstellend beantwortet haben, können Sie loslegen.

Die wichtigsten Fragen vor dem Kauf

  1. Habe ich genügend Zeit für die Pflege?
  2. Besitze ich genügend Vorwissen für Haltung, Technik und den Besatz?
  3. Ist der Standort des Aquariums geeignet?
  4. Ist die Größe des Aquariums für die Fische geeignet?
  5. Sind die Fische für mich (als Anfänger) geeignet?
  6. Wie groß muss das Aquarium für die geplante Anzahl von Fischen sein?
  7. Vertragen sich die Fische mit den schon vorhandenen?
  8. Wie muss das Aquarium für die Fische ausgestattet werden?
  9. Besitzt mein Leitungswasser die nötige Qualität?
  10. Gibt es jemand der die Fische betreut wenn ich nicht da bin?
  11. Wo bekomme ich im Notfall fachliche Hilfe?
  12. Bin ich mir der laufenden Kosten bewusst?
  13. Welche Pflanzen und Dekorationen sind geeignet?
  14. Wieviel und welche Beleuchtung braucht mein Aquarium?
  15. Welche Temperatur brauchen meine Fische und Pflanzen?
  16. Welcher Bodengrund ist sinnvoll und notwendig?
  17. Wie müssen Filter und Heizung dimensioniert sein?
  18. Wie wird der Filter und das Becken gereinigt?
  19. Wie kann ich die richtige Wasserqualität herstellen?
  20. Wie kann ich die Qualität des Wassers prüfen?
  21. Dürfen die Fische sofort nach Aufstellung des Beckens eingesetzt werden?
  22. Wie erkenne ich Krankheiten und Haltungsfehler rechtzeitig?

Sie sehen schon, das Aufstellen eines Aquariums benötigt eine gewisse Vorbereitung. Wenn Sie sich die Zeit dafür nehmen, benötigt die Pflege danach nur noch wenig Zeit und Sie werden viel Freude an dieser Investition haben. Damit Sie einige der oben genannten Fragen beantworten können, haben wir einen Fragenkatalog mit dazugehörigen Antworten für Sie erstellt:

Fragen und Antworten

    • Wie groß muss ein Aquarium mindestens sein?

Die benötigte Technik hängt davon ab, ob Sie Süß- oder Salzwasserfische halten wollen. Für Süßwasserfische benötigen Sie richtig dimensionierte Filter und Heizungen, Ausströmer und Beleuchung. Pflanzen und Fische haben verschiedene Ansprüche an Licht, Temperatur, Verstecke, Bodengrund, CO2-Gehalt, Wasserqualität und Futter. Auch hier ist eine fachlche Beratung unbedingt notwendig. Für Salzwasserfische können ganz andere Regeln gelten. Teilweise benötigen Sie Eiweißabschäumer und Strömungsanlagen. Auf jeden Fall ist die Einrichtung und Pflege solcher Aquarien aufwendiger. Auch hier ist eine gute Beratung lebenswichtig.

    • Was kostet ein Anfängeraquarium mit 60l. Süßwasser?

Man bekommt Startersets im Handel schon für unter 100,00€. Aber auch hier gilt: Beratung ist alles. Und hängt im wesentlichen vom geplanten Besatz ab. Selbst die besten Startersets können für bestimmte Standorte, Fischarten und Besatzdichte ungeeignet sein.

    • Was heisst richtig dimensioniert?

Zu groß dimensionierte Heizungen leiden unter den ständigen Schaltintervalle und gehen eher kaputt. Die Größe der Filter muss an die Wassermenge angepasst sein. Sonst entstehen unnötige Kosten oder das Wasser wird nicht mehr richtig gereinigt und das Wasser kann umkippen und die Fische töten.

    • Was kostet ein Aquarium an Strom und Wasser im Monat?

Bei der Beantwortung dieser Frage helfen wir Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns an welcome@physiofish.de und nennen Sie uns die gewünschte Beckengröße. Sie erhalten dann umgehend eine Kalkulation der Strom- und Wasserkosten von uns. Dieser Service ist kostenlos.

    • Kann ich die Fische direkt nach der Einrichtung des Beckens einsetzen?

Auf keinen Fall. Ein neues Aquarium muß „einlaufen“. D.h. zunächst richten Sie das Aquarium mit Technik, Bodengrund, Heizung und Beleuchtung ein. Dann prüfen Sie die Qualität Ihres Leitungswassers und bereiten es ggf. mit Osmosewasser u.ä. auf. Dann impfen Sie ggf. die Filter mit Filterbakterien. Diese Filterbakterien erhalten Sie im Handel oder bei uns z.B. unter dem Namen „Filterstart“ von der Firma JBL. Auch Sera und andere bieten ähnliche Produkte an (Diese Bakterien kommen aber auch mit Pflanzen in das Becken) Dann muss das Becken mindestens 2-4 Wochen bei laufendem Filter und eingeschalteter Heizung „einlaufen“, bevor Fische eingesetzt werden können. Tun Sie das nicht, und setzen die Fische ohne diese Vorbereitung in das Wasser, riskieren Sie den Verlust der Fische. Grund dafür ist das durch die Ausscheidungen und Futterreste entstehende Nitrit. Nitrit ist schon ab 0.5mg/l für Fische tödlich. Dieses wird von im eingelaufenen Becken von Bakterien in Nitrat umgewandelt, welches wiederum für Fische nicht tödlich ist und von Pflanzen als „Dünger“ aufgenommen wird oder in speziellen Nitratfiltern von Nitratatmenden Bakterien zu harmlosen Substanzen umgewandelt. Anfangs muss der Nitritwert ständig überwacht werden (siehe Nitritpeak). Er sollte niemals 0,1mg/l überschreiten. Tut er das doch (was anfangs realtiv normal ist), muss jeden Tag ein 30%iger Wasserwechsel vorgenommen werden, bis der Wert unter 0,1mg/l gesunken ist. Sind genügend Filterbakterien vorhanden, stabilisiert sich der Wert langfristig und „pendelt“ sich ein. Trotzdem ist danach ein monatlicher 30%iger Wasserwechsel erforderlich (siehe auch Wasserchemie).

Wir werden diese Liste ständig ergänzen. Eine vollständige und genaue Beantwortung hängt von zu vielen individuellen Faktoren ab. Lassen Sie sich aber nicht einschüchtern. Die Einrichtung eines Anfängerbeckens mit dem richtigen Besatz und der rcihtigen Bepflanzung ist einfacher als die vielen Fragen vermuten lässt. Und viele Aquarianer, Händler, Verbände, Vereine und auch wir, die Physiofish, beantworten Ihnen gerne und ausführlich alle wichtigen Fragen. Sie sehen, Sie sind also nicht allein mit Ihrem Hobby. Und nun viel Spaß dabei!

Eine Liste von Ansprechpartnern und nützlichen Adressen im Internet haben wir hier für Sie zusammengestellt und wird laufend ergänzt:

www.vda-online.de
www.aquariumforum.de
www.meerwasserforum.org
www.aquarium-stammtisch.de
www.fischauge.net
www.aquaristik-talk.de
www.aquaristik-live.de
www.aquaristikseiten.de

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    • Die Größe eines Aquariums hängt von der Art der Fische, der Besatzdichte, der Tragkraft des Bodens, dem Zweck und letzlich auch dem Geldbeutel ab. Grundsätzlich aber sollte ein Aquarium mindestens 60l. fassen, genauere Angaben zur benötigten Wassermenge kann Ihnen der Händler oder der Züchter machen. Auch Vereine und Verbände geben i.d.R. gute Tips.
    • Welche Technik benötige ich?