Therapie

Wenn es um die Therapie mit Knabberfischen geht (Ichthyotherapie), müssen wir zunächst einmal mit einigen Ammenmärchen und Vorurteilen aufräumen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen zunächst einmal die Einsatzgebiete unserer Knabberfische erläutern:

Schuppenflechte (Psoriasis) – Psoriasis ist eine gutartige, meist chronische Entzündungskrankheit der Haut. Verantwortlich ist ursächlich eine Störung der körpereigenen Abwehrzellen. Sie tritt in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen und in unterschiedlichen Schweregraden auf. Betroffen ist hauptsächlich die Haut und die Nägel, in seltenen Fällen auch die Schleimhaut. Bekannt sind aber auf Formen, die sich in den Gelenken bemerkbar macht (Psoriasis-Arthritis).

Therapie Es gibt eine ganze Reihe physikalischer und medikamentöser Ansätze wie die Behandlung mit Sole und der Einsatz von Salben, Cremes und immunfördernder Medikamente.
Wer allerdings darauf verzichten möchte oder der Einsatz keine oder nur eine mäßige Linderung der Symptome gebracht hat – denn heilbar ist die Psoriasis nach heutigem Kenntnisstand noch nicht – der kann die Ichthyotherapie mit Knabberfischen (Garra Rufa) ausprobieren. Die Erfolge hängen im wesentlichen von verschiedenen Faktoren ab. In den allermeisten Fällen jedoch wird immer wieder von guten bis sehr guten Erfolgen bis hin zur Symptomlosigkeit über eine längere Zeit berichtet. Oft entwickeln die Patienten auch eine persönliche Beziehung zu den „kleinen Helfern“ und durch die schnell sichtbaren Erfolge werden oft auch die Selbstheilungskräfte gesteigert.

Eine Studie der Universität Wien zur Therapie mit Knabberfischen finden Sie hier:

http://www.psoriasis-netz.de/pdf/fischtherapie_studie_uebersetzung.pdf

Atopisches Ekzem (Neurodermitis) Das atopische Ekzem ist eine entzündliche und chronische Hauterkrankung, sie geht typischerweise mit starker Trockenheit der Haut und ausgeprägtem Juckreiz einher. Schon Kinder entwickeln früh erste Symptome. Das Krankheitsbild ist oft sehr unterschiedlich, sowohl in der Symptomatik als auch in der Ausprägung und Schwere. Das atopische Ekzem ist bei zwei Dritteln der Patienten erblich bedingt und gehört mit etwa 3-4% zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Jungen und Mädchen sind gleichermaßen betroffen. Seltener ist eine Erkrankung auch in der Pubertät oder sogar im Erwachsenenalter möglich. Fast zwei Drittel der Betroffenen erkranken bereits im ersten Lebensjahr.

Unsere Fische können auch bei schwerer Akne und sogar bei Warzen eingesetzt werden. Vor allem aber kann man sie als Pediküre- und Manikürehelfer einsetzen. Die Fische machen den Bimsstein, die Raspel und andere Methoden überflüssig. Lassen Sie die Fische einfach alle paar Tage an Ihre Hände und Füße und Sie werden erstaunt sein. Probieren Sie´s aus. Oder besuchen Sie uns ganz einfach.